AWStats und Webalizer für Plesk aktivieren
Ich nutze auf dem Server, auf dem dieser Blog läuft Plesk. Ich konnte dort bereits vieles aktivieren, aber eine Sache, die einfach nicht funktionieren wollte, war AWStats oder Webalizer. Dabei war es mir eigentlich egal, welchen der beiden Statistiken läuft, ich wollte es einfach nur mal zum Laufen bekommen, selbst wenn es nur allgemeine Daten zum Traffic und den Benutzern beinhaltet.
Statistiken in Plesk aktivieren
Das Ganze in Plesk zu aktivieren ist eigentlich kein allzu großes Problem. Unter “Domain -> Hosting -> Setup” kann man das jeweilige Statistik-Toll recht einfach aktivieren:

Aber leider hat man dadurch nur in Plesk festgelegt, welches Tool man nutzen möchte und wie man auf die Daten zugreifen kann. Beide Dienste beziehen ihre Daten aus den Apache-Logfiles. Diese müssen aber erst aufbereitet werden. Ich dachte, dass dies automatisch passiert, sobald man die Einstellungen in Plesk vorgenommen hat. Dem war aber nicht so.
Apache-Logfiles manuell auswerten lassen
Wenn die Daten noch nie ausgewertet wurden enthält man auf der Seite, die eigentlich die Statistiken enthalten sollten, folgenden Hinweis:
This is the placeholder for Webalizer statistics. If you see this page that means that Webalizer has not run yet on your server. Webalizer is typically set to run once every 24 hours. If you do not see a change to this page in the next 24 hours contact your server administrator for assistance. This page has been automatically generated by Server Administrator.
Dummerweise ist man selbst Administrator und weiß auch jetzt nicht weiter. Man kann die Daten erstmalig auswerten lassen, indem man folgenden Befehl über die Konsole ausführt:
/usr/local/psa/admin/sbin/statistics
Nun werden die Apache-Logfiles ausgewertet und für AWStats und Webalizer aufbereitet. Selbst wenn ihr beide Varianten für verschiedene Domains verwendet habt, werden die Daten mit diesem einen Befehl ausgewertet. Damit ihr diesen Befehl nicht ständig manuell ausführen müsst, solltet ihr einen Cronjob (bzw. Crontab oder “geplante Aufgabe”) erstellen, die das z.B. jede Nacht um Mitternacht ausführt.
Wie man einen Cronjob anlegt könnte ihr auf meinem Artikel mit dem Titel Plesk Cronjob für ein PHP-Skript mit Parametern einrichten nachlesen, wobei ihr hier anstelle der PHP Skripts den oben beschriebenen Befehl einfügt. Da der Apache Benutzer auch normalerweise keinen Zugriff auf die notwendigen Ordner hat, solltet ihr den Cronjob für den ROOT Benutzer einrichten.
Ich hoffe, der Artikel konnte euch weiterhelfen. Ich wünsche euch noch viel Spaß beim Studieren eurer Statistiken. Anmerkungen und Kommentare sind natürlich wie immer gern gesehen.
RewriteRule mit Leerzeichen in der Zieladresse
Auf einer Seite die ich betreue wurde ich vor kurzem vor die Aufgabe gestellt eine RewriteRule in der .htaccess zu definieren, die auf eine PDF zeigt, die ein Leerzeichen im Dateinamen enthält. Das war gar nicht so einfach rauszufinden und selbst im sehr guten Forum von modrewrite.de konnte ich keine geeignete Lösung finden.
In URLs werden Leerzeichen einfach mit der Zeichenkette %20 ersetzt, aber das alleine führt noch nicht zum Erfolg. Da das Prozentzeichen ein spezielles Zeichen in Rewrite Rules darstellt muss es mit einem Backslash escaped werden. Eine funktionierende Rewrite Rule mit einem Leerzeichen könnte also wie folgt aussehen:
RewriteEngine on RewriteRule ^kurzer-dateiname.pdf$ dateiname\%20mit\%20Leerzeichen\%20.pdf
Wer also den Dateinamen nicht ändern kann um Leerzeichen zu ersetzen (z.B. durch Unterstriche) kann mit dieser Regel trotzdem einen schöneren/kürzeren Dateinamen über die .htaccess anbieten.
Das war es auch schon. Heute gibt es mal nur einen kurzen Artikel, aber viel mehr gibt es auch nicht dazu zu sagen. Außer vielleicht, dass ihr niemals versuchen solltet ein Leerzeichen in der Zieladresse zu verwenden, da sonst die gesamte .htaccess ungültig wird und der Server einen 500 Fehler für jede Seite zurückliefert.
Ich hoffe der Tipp konnte euch weiterhelfe. Kommentare sind wie immer gern gesehen!
Website oder Blog mit der mod_deflate Komprimierung beschleunigen
Ich wollte schon lange eine Komprimierung aller Dateien auf meinem Server aktivieren, aber alle Versuche die Komprimierung über das Apache Module mod_deflate oder mod_gzip zu aktivieren liefen ins Leere. Ich fand ständig super aufwändige Anleitungen, wie ich mir das selbst kompilieren und dann mit vielen Anpassungen unter Apache zum Laufen bekomme. Ich bin aber immer davor zurückgeschreckt es auch umzusetzen, da ich kein ausgewiesener Linux und Apache Profi bin.
An meinem Geburtstag habe ich dann durch Zufall auf der Suche nach einem anderen Problem gesucht habe unter anderem auf der Website debianroot.de eine super einfache Anleitung gefunden, wie man DEFLATE einfach aktivieren kann.
Anzahl der Backups im Plesk Backup-Manager begrenzen
In meinem Artikel Plesk Backup-Manager auf 1&1 Linux Root Server einrichten habe ich bereits beschrieben was zu tun ist, um das Backup auf einem Server mit Plesk einzurichten. Beim Einsatz dieser Konfiguration bin ich allerdings sehr schnell auf ein folgenschweres Problem gestoßen.
Da ein Backup der Domain mittlerweile eine Größe von über 20GB hat reichen die 250GB des 1&1 Backup FTP-Servers nur für 10 Backups. Sobald dieser Speicherplatz verbraucht ist, werden die Daten auf dem Webserver abgelegt. Das fatale dabei ist, dass dadurch der gesamte Speicherplatz des Servers langsam aber sich aufgebraucht wird. Wenn der Speicherplatz belegt ist führt es im schlimmsten Fall dazu, dass MySQL keine temporären Tabellen mehr erzeugen kann und euer Server ist somit nicht mehr in der Lage die Anfragen zu bearbeiten. Also im Klartext: Euer Server funktioniert im schlimmsten Fall nicht mehr.
Plesk Cronjob für ein PHP-Skript mit Parametern einrichten
Bei vielen Webhosting Paketen gibt es die Möglichkeit einen Cronjob einzurichten. Leider musste ich nach dem Umstieg von einem 1&1 Managed Homepage Server auf einen 1&1 Linux Root Server feststellen, dass diese Option im Control Center nicht mehr verfügbar war. Auch meine Suche nach dem “Crontab” in Plesk war erst einmal erfolglos, da die Funktion an der beschriebenen Stelle nicht zu finden war. Durch Zufall habe ich sie dann doch gefunden.

Mail Versand per SMTP auf 1&1 Linux Root Server einrichten
Ich bin auf einen neues Problem mit dem Standard-Setup der 1&1 Linux Root Server getoßen. Vor dem Umzug auf den Root Server wurde ein 1&1 Managed Homepage Server genutzt. Dieser hat keinen eigenen Mailserver installiert. Der Root Server hingegen verschickt die Mails direkt an den Empfänger und nicht wie der Managed Server über den 1&1 SMTP Server. Doch wieso ist das ein Problem?
Nun, durch das zunehmende Problem von SPAM werden bei den meisten Mailanbeitern alle Mails von Severn abgelehnt, die nicht als vertrauerswürdiger Mailserver in einer Whitelist eingetragen sind. Der eigene Root-Server ist in diesen Listen allerdings fast nie gelistet. Beim Versuch eine Mail an einen Freemailer wie z.B. GMX zu senden resultiert dann in einer Ablehnung seitens GMX. Diese sehen in der Regel wie folgt aus:
Plesk Backup-Manager auf 1&1 Linux Root Server einrichten
Ich habe bei einem Server den ich betreue ein paar Probleme beim Einrichten des Backup-Managers über das Plesk Panel festgestellt. Daher habe ich hier ein kleines Tutorial zusammengestellt, welches das Einrichten des Backup-Managers auf einem 1&1 Dedicated Server Linux beschreiben soll. Auf anderen Servern wird die Einrichtung bis auf ein parr Punkt aber identisch sein.
Der 1&1 Server verwendet Plesk in der Version 9.2. Im ersten Schritt müsst ihr euch im Plesk Panel anmelden anschließend gelangt ihr auf die Startseite wo ihr im Abschnitt Server einen Button für den Backup-Manager finden solltet:
WordPress auf einem Server mit Plesk installieren
Mein Blog läuft auf einem virtuellen Root Server, der Plesk zur Administration verwendet. Im Zusammenhang mit der Installation hatte ich einige Probleme bezüglich der Zugriffsrechte. Auf der Website von WordPress gibt es zwar eine sehr ausführliche Anleitung zum Ändern der Zugriffrechte, aber sie beantwortet nicht alle Fragen, die man beim Einrichten auf einem System mit Plesk hat.
Zuerst müsst Ihr entscheiden, wo der Blog installiert werden soll. Entweder direkt auf einer eurer Domains oder auf einer Subdomain. Diese müsst ihr eventuell zuerst über Plesk erzeugen und dort die PHP-Unterstützung aktivieren.









