Mehrere WordPress Blog-Feeds an Google Feedburner weiterleiten
Ich habe eine Zeitlang das FD Feedburner Plugin for WordPress auf meinem Plugin eingesetzt, um meinen Artikel-Feed sowie meinen Kommentar-Feed auf Feedburner weiterzuleiten. Jetzt ist mir aber aufgefallen, dass das keine optimale Lösung war. Der Hauptgrund war, dass ich meinen Blog mit Hilfe des qTranslate Plugins in zwei Sprachen anbiete. Somit kann auch der Feed in diesen zwei Sprachen abonniert werden. Genau hier stört allerdings das Plugin. Der englische Feed wird durch den Parameter ?lang=en aufgerufen, das Plugin beeinflusst allerdings alle Feed, also auch solche mit Parametern.
Da es keine Möglichkeit gab dies über das Plugin zu lösen, habe ich mir eine eigene, aber gleichzeitig auch sehr einfache und erweiterbare Möglichkeit überlegt. Die Lösung für das Problem ist die Anpassung der .htacces Datei. Dies hat auch den Vorteil, dass dazu alle Links zum Feed umgeleitet werden, unabhängig davon, wo sie auftauchen. Die .htaccess sieht in meinem Fall wie folgt aus:
# BEGIN Feedburner feed rewrites
<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} !FeedBurner
RewriteCond %{QUERY_STRING} ^lang=en$
RewriteRule ^feed$ http://feeds.feedburner.com/Kau-boysBlog_en [L]
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} !FeedBurner
RewriteRule ^feed$ http://feeds.feedburner.com/Kau-boysBlog [L]
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} !FeedBurner
RewriteCond %{QUERY_STRING} ^lang=en$
RewriteRule ^comments/feed$ http://feeds.feedburner.com/CommentsForKau-boysBlog [L]
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} !FeedBurner
RewriteRule ^comments/feed$ http://feeds.feedburner.com/Kommentare-Fuer-Kau-boys-Blog [L]
</IfModule>
# END Feedburner feed rewrites
# BEGIN WordPress
<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
RewriteRule . /index.php [L]
</IfModule>
# END WordPress
Interessant ist hier der erste Abschnitt der .htaccess, der untere wurde automatisch von WordPress erzeugt und kann sich von eurem unterscheiden, je nachdem welche Permalink Struktur ihr gewählt habt. Wichtig zu erwähnen ist hierbei auch, dass mein Blog nicht in einem Unterordner wie “wordpress” oder “blog” liegt, sondern auf höchster Ebene der Domain, also direkt im “httpdocs” Order sollte euer Blog in einem Unterordner liegen, müsst ihr diesen entsprechen in den Zeilen 7, 9, 12 und 14 angeben. Sehr wichtig ist auch das “^” am Anfang der RewriteRule, damit nicht jeder Feed-Link durch Zeile 9 umgeleitet wird. Auch das “[L]” am Ende solltet ihr nicht vergessen, damit das Rewriting nach der entsprechenden RewriteRule abgebrochen wird und nicht durch eure Permalink-Rules nachträglich beeinflusst wird.
UPDATE: Wie ich heute auf der Feedburner Website erfahren habe, muss zusätzlich die Zeile RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} !FeedBurner vor jeden Rewrite eingefügt werden, da Feedburner selbst auch den Feed lesen können muss. Somit darf der User-Agent FeedBurner natürlich nicht auf sich selbst weitergeleitet werden.
Die Feed selbst müsst ihr natürlich noch bei Feeburner “burnen”, damit ihr sie hier auch verwenden könnt. Die RewriteRule könnte in abgewandlet Form auch für andere Parameter verwendet werden. Wenn ihr beispielsweise pro Kategorie einen Feed anbieten möchtet, wäre folgende Zeile sinnvoll:
RewriteRule ^category/(.*)/feed$ http://feeds.feedburner.com/YourFeed_$1 [L]
Mit dieser Zeile könnt ihr dann alle zukünftigen Kategorien von eurem WordPress Blog an Feedburner weiterleiten. Selbstverständlich müsst ihr auch hier zuvor jeden Feed bei Feedburner “burnen” und dabei dann einen Namen wie z.B. YourFeed_Allgemein verwenden. Die Links zu den Kategorie-Feeds könnt ihr dann über euer Template entsprechend zusammenstellen lassen.
Ich hoffe, dass euch der Tipp weiterhelfen konnte. Wenn ihr Fragen dazu habt oder ihr vielleicht ein Plugin kennt, das die beschriebene Funktionalität ohne eine Änderung der .htaccess bietet, würde ich mich wie immer über einen Kommentar freuen.
Strato M@il&Blog: Kostengünstiges Webhosting für einen eigenen Blog
Mein Blog läuft auf einem V-Server von Strato und ich bin mit diesem Setup sehr zufrieden. Ein Arbeitskollege von mir hatte mich vor ein paar Monaten mal gefragt, ob ich einen guten Webhosting Anbieter kenne, der speziell für Blogger ein Angebot hat.
Da WordPress PHP und eine MySQL-Datenbank voraussetzt, kommen leider bei vielen Hostern nur teure Tarife in Frage. Die haben dann meistens mehr Domains als man für den Blog benötigt und auch meist zu viel von allem anderen. Als Alternative konnte ich ihm nur WordPress.com nennen. Da bekommt man ja bekanntermaßen einen kostenlosen Blog, aber man kann nicht seine eigene Domain verwenden. Es sei denn man nutzt eine Frame-Weiterleitung, aber wieso dass keine gute Idee ist, habe ich ja schon in meinen Artikel “Die Grenzen der Frame-Weiterleitung sprengen” beschrieben.
WP-Permalauts, das Must-Have Plugin für deutsche Blogs
Ich werde hier nach und nach einige Plugins vorstellen, die ich selbst einsetze und die meiner Meinung nach einen Download in jedem Fall Wert sind. Den Anfang mache ich mit einem sehr kleinen Plugin, dass im Hintergrund seine Arbeit sehr effizient verrichtet.
Die meisten meiner deutschsprachigen Leser werden wohl einen Blog in deutscher Sprache verfassen. Jeder, der das tut wird bemerkt haben, dass ein Titel mit Umlauten einen Permalink ohne korrekte Umformung der selbigen erzeugt. Der Titel dieses Blog Artikel wäre in der Standardkonfiguration also “wp-permalauts-das-must-have-plugin-fur-deutsche-blogs”. Hierbei wir also das “ü” kurzerhand zu einem “u”. Da dies gerade in Bezug auf die Suchmaschinen-Optimierung negativ ist, empfehle ich wp-parmalauts.
Beste Vorgehensweise beim Erstellen von WordPress Plugins
Nachdem ich jetzt bereits drei WordPress Plugins geschrieben habe und selbst auch viele andere Plugins einsetze, sind mir einige Dinge aufgefallen, die beim Erstellen eines Plugins beachtet werden sollten. Durch die recht umfangreiche Plugin API von WordPress ist das Erstellen an sich kein großer Aufwand, aber vielen Plugins fehlt leider die nötige Qualität. Daher sollte sich jeder, der sich mit der Erstellung eines Plugins beschäftigt, an ein paar Dinge halten.
Etwas Neues erschaffen
Das Schwierigste ist vermutlich eine Idee für ein gutes Plugin zu finden. Die drei bisherigen Plugins, die ich geschrieben habe, enstanden aus einer konkreten Not heraus. Eine bestimmte Funktion fehlte in den Grundfunktionen von WordPress und es war kein Plugin in Sicht, das diese Funktion nachliefern konnte.
Kau-Boy’s Comment Notification Plugin
Diese Plugin ermöglicht es den Blog Administratoren oder Autoren die Benachrichtigung zu neu eintreffenden Kommentaren zu verwalten. Da WordPress nur die Option biete bei jedem Kommentar eine E-Mail zu verschicken, kann das Postfach der Administrators sehr schnell eine Menge E-Mails pro Tag erhalten. Außerdem kann nur der Blog Administrator über neue Kommentare benachrichtigt werden.
Wenn du dieses Plugin einsetzt, kannst due einen speziellen RSS Feed abonnieren, der alle Kommentare enthält, auch solche, die moderiert werden müssen. Jeder Feed-Eintrag enthält zusätzlich die Links, um einen Kommentar zu löschen, freizugeben oder als Spam zu markieren. Als Spam markierte Kommentare werden nicht mehr im Feed angezeigt.
Kau-Boy’s Backend Localization Plugin
Dieses Plugin ermöglicht es, den Blog in einer anderen Sprache zu betreiben, als im Backend. Ihr könnt also z.B. den Blog in deutsch den Benutzern präsentieren und gleichzeitig Englisch innerhalb des Loginbereichs verwenden.
Es sind alle Sprachen auswählbar, die in WordPress installiert wurden. Fals also eine Sprache fehlt, kann diese auf der Website von WordPress runtergeladen werden und in das entprechende Verzeichnis installiert werden. Der Download-Link und das eigene Verzeichnis für die Sprachdateien werden in der Administrationsoberfläche des Plugins angezeigt.
Kau-Boy’s AutoCompleter Plugin
Dieses Plugin verwendet den Ajax.Autocompleter von script.aculo.us bzw. die jQuery Autocomplete Funktoin um Beiträge zu finden, die den Suchbegriff im Titel oder Inhaltstext enthalten.
Der eingegebene Text kann in den Titel der Beiträge und/oder im Inhalt gesucht werden. Es kann zusätzlich die Formatierung der Ergebnisse über eine eigene CSS Datei an den Blog angepasst werden. Es kann jeweils der Titel oder zusätzlich ein Teil des Inhalts angegeben werden, wobei hier auch die Länge des auszugebenden Inhaltes eingestellt werden kann.









