Gastartikel: Top Ten der Webdesign Fehler
Hallo meine lieben Leser. Heute gibt es eine kleine Premiere auf meinem Blog: Den ersten Gastartikel. Er wurde verfasst von Marianne, einer Mitarbeiterin von twago. Ich bin der Meinung, dass er auch für meine Leser ganz interessant ist. Und mal sehen, ob ich selbst keinen der Fehler bei meiner Website begangen habe. Aber hier nun der Artikel.
Bei den Milliarden Webseiten die man im World Wide Web finden kann, gibt es Seiten, die einen wahren optischen Genuss darstellen und auf denen man gern verweilt. Jedoch gibt es auch Millionen Seite, die man nicht gern besucht und schnell wieder vergisst. Es gibt unzählige Fehlerquellen bei der Erstellung einer Webseite. Hier werden im folgenden 10 vorgestellt.
- Worum geht es hier?
Innerhalb von ein paar Sekunden sollte dem Besucher bewusst sein, worum es auf der Seite geht. Schnell sollte für den Leser klar sein, warum er auf der Seite Zeit verbringen sollte. - Texte mich nicht zu!
Versuchen Sie unbedingt große Textblöcke zu vermeiden. Leser möchten sich zwar informieren, aber sie möchten auch unterhalten werden. Die Seite sollte scannbar sein, für alle die nur nach einzelnen Informationen suchen. - Was steht da?
Die Wahl der Schriftart, aber auch die Schriftgröße sollten wohl durchdacht sein und vor allem lesbar. Natürlich gibt es sehr viele Schriftarten, die ordentlich was her machen, jedoch hilft es nicht, wenn diese nicht komfortable für den Leser sind. Eine gute Lösung für das Problem der passenden Schriftgröße ist, wenn der Besucher die passende Größe selbst bestimmen kann. - Autsch! Das tut ja weh…
Meiden Sie weitestgehend besonders grelle und scharfe Farben. Die gewählten Farbkombinationen sollten auch nach 10 Minuten noch keine Kopfschmerzen verursachen. Das Farbkonzept sollte sich an der Farbwirkung und der Stimmung, die sie dem Leser vermitteln möchten, orientieren. - Wo ist denn nur?
Neben einem ansprechenden Design, muss eine gute und übersichtliche Navigationsstruktur den Leser auch zur gewünschten Seite führen und nicht verwirren. Spielen Sie nicht mit der Geduld des Besuchers. - Ach nein, nicht das auch noch!
Gehen Sie vorsichtig mit Flash-Elementen um. Nicht jeder Besucher mag Intros und die damit verbundenen Ladezeiten. Gekoppelt mit Musik, kann das zu einem Schreckmoment beim Besucher führen, der vielleicht nicht in der passenden Umgebung ist, um diese Mühe wertzuschätzen. Sollten Sie dem Leser doch etwas für seine Ohren bieten wollen, lassen Sie ihm dennoch die Wahl, durch das Klicken des „Play“-Buttons. - Das sieht ja komisch aus!
Stellen Sie frühzeitig sicher, dass Ihre Webseite auch mit allen gängigen Browsern richtig anzeigt wird. Nicht alle Browser können alle CSS Elemente oder Programmiersprachen in der neusten Version wie gewünscht und erhofft darstellen. Optimieren Sie die Webseite für die am meist genutzten Browser. - Hört das den gar nicht mehr auf?
Vermeiden Sie zu lange Seiten. Leser scrollen nicht gern auf endlosen Seiten um nach den gewünschten Inhalten zu suchen. Die Seiten sollten kurz gefasst und gut strukturiert sein. - Ich find das einfach nicht!
Machen Sie es dem Besucher leicht und ermöglichen Sie es ihm, mit Hilfe eines Suchfensters auf der ganzen Seite nach Inhalten suchen zu können. - Nicht noch mehr Werbung!
Vorsicht ist geboten, bei der Anzahl der Werbeschaltungen auf der eigenen Seite. Ihre Leser werden den ganzen Tag mit Werbung konfrontiert, von daher sollten Sie die Nerven Ihrer Besucher nicht überstrapazieren. Zu viele Werbeflächen wirken abschreckend und verärgern den Besucher.
Natürlich könnte man diese Liste noch um einige Fehlerquellen erweitern. Doch viel wichtiger ist, dass man mit wenigen Schritten viele Dinge auf einer Webseite wesentlich verbessern kann.
Ich hoffe der Artikel hat euch gefallen. Wenn ihr auch mal ein Thema für einen Artikel habt, den ihr gerne schreiben möchtet, aber selbst keinen Blog habt, auf dem ihr ihn veröffentlichen könnt, dann her damit. Wenn es thematisch passt werde ich ihn gerne für euch veröffentlichen.
Das WordCamp 2011 in Köln – Mein Rückblick
Um es kurz und knapp auf den Punkt zu bringen: Es hat sich gelohnt. Angefangen hat es schon am Freitag mit einer Zugfahrt von Berlin nach Köln, die so einiges zu bieten hatte. Das Highlight war wohl der Stopp in Hannover, wo ein Wagon aus der Mitte unseres Zugverbands rausgenommen werden musste. Insgesamt hatte ich dann fast zwei Stunden Verspätung bis Köln. Nur gut, dass ich am Freitag und nicht erst Samstagmorgen angereist bin.
Ankunft und Location
Nachdem ich endlich das richtige Gebäude gefunden hatte und mich angemeldet hatte, gab es wie auch im letzten Jahr ein sehr tolles T-Shirt. Vor der ersten Session wollte ich mich noch schnell mit einem Cappuccino stärken. Das hätte ich lieber gelassen, denn er war ein löslicher, der mit viel zu wenig Wasser aufgegossen eigentlich ungenießbar war und mir noch 5 Stunden später einen unangenehmen Nachgeschmack bescherte. Die Räume der Uni, die für das WordCamp gebucht waren, hatten eine recht gute Einrichtung. Nur an die wippenden Stühle konnten sich so manche Teilnehmer nicht gewöhnen. Ich fand sie super bequem.
Auf zum WordCamp 2011 am 24.09.2011 in Köln
Es ist wieder soweit. Morgen findet das diesjährige WordCamp Deutschland in Köln statt. Eigentlich wäre ich dieses Jahr nicht mit dabei gewesen, aber glücklicherweise hat sich dann gestern doch noch die Gelegenheit ergeben. Es waren zwar schon alle Plätze weg, aber fragen kostet ja bekanntlich nichts und so konnte ich den Platz eines Teilnehmers einnehmen, der kurzfristig abgesagt hatte.
Dann ging es nur noch darum eine günstige Verbindung nach Köln zu bekommen. Und nun sitze ich im Zug Richtung Köln und freue mich schon auf viele spannende Themen rund um WordPress.
Sollte wie auch im letzten Jahr der ein oder andere von euch auch mit dabei sein, dann treffen wir uns ja morgen wieder. Alle anderen kann ich nur damit vertrösten, dass ich auch dieses Mal wieder meine Eindrücke mit euch teilen und die besten Tipps nochmals hier vorstellen werde.
Lokalisierung für Child Themes am Beispiel von Thematic
In einem der Blogs, die ich betreue wird Thematic eingesetzt. Vor kurzem wollte ich das Thematic Theme selbst aktualisieren, da es bereits einge Versionen alt war. Wir hatten aber damals den “Core” von Thematic verändert, genauer gesagt die deutsche Überstetzungsdatei. Das war natürlich nicht sehr elegant und es rächt sich, weil man dann nicht gefahrlos ein Update installieren kann. Zuerst sah ich aber keine andere Lösung, als die Übersetzung zu sichern und nach einem Update auf die neue Thematic-Version die geänderte Übersetzungsdatei wieder in die neue Version zu kopieren.
Aber ich war mit dieser Lösung überhaupt nicht zufrieden. Bei meiner Arbeit mit WordPress arbeite ich NIE im Core. Sollte es zu einem Problem mal wirklich keinen HOOK geben, dann versuche ich nach Möglichkeit die Funktionalität aus dem Core zu kopieren um bei einem Update ohne Gefahr dieses einspielen zu können. Bei der Anpassung von Übersetzungen eines Themes ist das aber wieder eine andere Sache. Das geht leider nicht ohne weiteres. Verwendet man allerdings ein Theme-Framework wie Thematic, für das man ein Child-Theme erstellen kann, dann gibt es dazu eine recht einfache Lösung.
Versteckte Screenshot-Funktion in Android 2.3.4 auf HTC Sensation
Dies ist mein erster Artikel, den ich direkt über mein neues Android mit der WordPress App schreibe. Darin geht es heute auch um Android und das letzte Update.
Ich hatte mein schönes neues HTC Sensation noch keine Woche so richtig in Betrieb, da wurde mir schon per Benachrichtigung ein Update auf Android 2.3.4 angeboten. Das ging super einfach direkt per WLAN und war in wenigen Minuten runtergeladen und installiert. Ich könnte aber selbst keine großen Änderungen feststellen.
Heute habe ich dann in einer alten Nachricht auf Golem.de gelesen, dass eine wirklichsehr nützliche Funktion mit den Update mitgeliefert wurde: Systemweite Screenshots.
Um einen Screenshot anzufertigen muss der Ein/Aus-Taster und die Home-Taste gleichzeitig gedrückt werden. Dabei zuerst den Ein/Aus-Taster gedrückt halten und dann die Home-Taste drücken. Der Screenshot wird dann im Album “Kameraaufnahmen” gespeichert.
Ich finde diese Funktion wirklich sehr nützlich. Vor allem bei Fehlern kann es sehr hilfreich sein einen Screenshots zu machen um ihn dann dem Entwickler der App zu schicken oder in einem Forum zu posten.
Kennt ihr vielleicht auch noch tolle versteckte Funktionen oder Shortcuts in Android? Ich entdecke erst so langsam die vielen Funktionen und würde mich über den ein oder anderen Tipp in einem Kommentar sehr freuen.
Nachtrag
Da mein Artikel anscheinend sehr interessant für viele Android-Nutzer ist, habe ich mich mal schlau gemacht, ob es diese Screenshot Funktoin auch für andere Android Smartphones gibt. Leider gab es bisher nur wenige Möglichkeiten überhaupt Screenshots zu erstellen. Ein Möglichkeit ist wohl das Android SDK, wobei hier wohl nur von dem Android Emulator Screenshots gemacht werden konnten, nicht aber von eurem eigenen Smartphone. Die zweite Möglichkeit bietet die Software MyPhoneExplorer. Aber ich habe kein gutes Gefühl dabei einer App so viele Rechte auf mein Smartphone zu geben. Daher habe ich den Einsatz dieser Software bisher vermieden. Die dritte Möglichkeit, die ich gefunden habe, ist die App ShootME, die aber anscheindend nicht mehr offiziell verfügbar ist. Um sie einsetzen zu können muss dass Smartphone aber “gerootet” werden. Danach lassen sich dann aber sogar Screencats (also Videos) aufnehmen. Das wäre auch eine geniale Standard-Funktion für Android.
Da es mit Gingerbread nun anscheindend möglich ist, dass Apps direkt auf den Bildschirminhalt zugreifen können (die Berechtigung durch den Benutzer vorausgesetzt), könnte es in Zukunft von weiteren Herstellern eine Funktion für Screenshots geben. Denkbar ist aber auch eine Standard-Funktion in einer der nächsten Android Versionen. Oder es gibt dann Apps wie ShootME, die ohne Root-Rechte funktionieren.
Einschleusung von Schadcode in drei beliebte WordPress Plugins und die Folgen
Heute Morgen habe ich nach dem Einloggen ins Backend für meinen Blog wieder die Meldung bekommen, dass unter anderem für das Plugin WPtouch ein Update vorliegt. Ich installiere diese in der Regel immer direkt und prüfe anschließend, ob noch alles wie vorher funktioniert.
Mittags habe ich dann bei Golem.de erfahren, wieso WPtouch aktualisiert wurde. Bei drei bekannten Plugins (neben WPtouch waren es AddThis und W3 Total Cache) wurde Schadcode in das SVN Repository eingeschleust. Wie genau es dazu kam ist nicht bekannt. Es ist aber zu vermuten, dass die Passwörter der Plugin-Autoren geknackt wurden. Details zu den Schäden, die der Schadcode hätte anrichten können, wird zur Zeit vom WordPress Team geprüft.
2 Jahre, 100 Artikel, 273 Kommentare und noch lange kein Ende in Sicht
Heute ist es wieder so weit. Mein Blog hat Geburtstag und wir zwei Jahre alt. Gleichzeitig ist dies auch der 100. Artikel, den ich veröffentliche. Also gleich zwei Gründe zu feiern. Wie im letzten Jahr möchte ich euch einen kleinen Überblick geben, was sich so alles getan hat.
Neben den 100 Artikeln kamen 273 Kommentare (105 davon von mir) zusammengekommen. Das sind mit 134 im Vergleich zum letzten Jahr fast gleich viele, wie im ersten Jahr. Dazu haben sich aber seit letztem Jahr ca. 10550 Spam-Kommentare gesellt. Meine Hoffnung diese Quote etwas zu verbessern hat sich also nicht erfüllt.
Der Besucherrekord wurde im letzten Jahr am 18.06.2010 mit 185 Aufrufen aufgestellt. Es besteht aber noch die Hoffnung, dass heute zum 2. Geburtstag dieser Wert noch getoppt wird. Ich schreibe daher den Artikel auch so spät. Es sind aber im Moment nur 184 Aufrufe. Aber vielleicht bekomme ich ja gleich nach dem Veröffentlichen dieses Post noch die fehlenden 2 für den neuen Rekord.
Es hat gereicht! Es sind gestern doch noch 192 Aufrufe zusammengekommen. Somit ist der 21.06.2011 nun der Tag mit den meisten Besuchern. Ich habe aber kein Problem damit, wenn der neue Rekord nicht wieder fast ein Jahr benötigt
Die drei erfolgreichsten Artikel insgesamt waren:
- Internet Explorer 6 unter Windows 7 nutzen mit dem Windows XP Mode
- VeriFace – Die Zukunft der Computersicherheit oder nur eine tolle Spielerei?
- Google Maps Suggest – Adress-Autovervollständigung mit Scriptaculous
Letztes Jahr habe ich euch ja an dieser Stelle als kleines Geschenk das Video Gimme Hope Joachim präsentiert. Aber obwohl am Sonntag die Frauen zu ihrer WM starten, gibt es kein Video dazu. Also zeige ich euch eines meiner Absoluten Favoriten aus YouTube. Auch wenn ich kein Schwabe bin, schmeiß ich mich jedes Mal vor Lachen weg:
Jetzt bleibt mir nur noch euch viel Spaß im kommenden Jahr mit meinem Blog zu wünschen. Vielleicht erfüllt sich ja noch einer meiner Wünsche in diesem Jahr.
Euer
Kau-Boy
Google Chrome Frame ab sofort auch ohne Adminrechte nutzbar
Vor über einem Jahr hatte ich euch in dem Artikel Blog oder Website fit machen für den IE6 ja berichtet, wie man mit Hilfe des Plugins Google Chrome Frame dem Internet Explorer 6 die Welt von HTML5 eröffnen kann.
Das Problem ist aber meistens, das genau die Nutzer, die noch den IE6 verwenden, in einem Unternehmen sitzen. Diese können oft nicht selbst auf einen neuen Internet Explorer wechseln und da sie auch keine Berechtigung haben, Software zu installieren, können sie auch das Plugin nicht verwenden. Wie heute unter anderem bei Golem nachzulesen war, hat Google dieses Problem jetzt lösen können.
Mit der aktuellen Entwicklerversion ist kann jeder Nutzer, der nur über eingeschränkt Rechte verfügt Google Chrome Frame verwenden. Somit können Anwendungen, die noch den IE6 voraussetzen weiter genutzt werden und der Nutzer profitiert auf modernen Seiten gleichzeitig von den neuen Funktionen von HTML5, sofern die notwendigen Angaben im HTML-Quellcode gemacht wurden.
Es bliebt zu hoffen, dass möglichst viele Nutzer von dieser Möglichkeit erfahren und wir somit dem überfälligen Ende des IE6 vielleicht etwas näher kommen. Ich überlege zumindest, allen meinen IE6 Nutzern demnächst einen dezenten Hinweis zu geben, was ihnen mit dem Internet Explorer 6 entgeht, und was sie stattdessen sehen könnten.
PHP-Soap auf einem 1&1 ROOT-Server mit openSUSE installieren
Ich habe vor kurzem mal wieder einen Webservice, der eine SOAP Schnittstelle bot, per PHP ansprechen müssen. Das ist ja mit den Funktionen, die PHP liefert auch kein Problem und funktioniert dann fast genau so einfach wie der Funktionsausruf einer externen Bibliothek.
Um SOAP nutzen zu können, muss es über die php.ini Datei aktiviert werden oder in das Verzeichnis für die Erweiterungen (z.B. unter /usr/lib64/php5/extensions). Was aber, wenn die SOAP Bibliothek nicht installiert ist? Dann muss man es je nach Betriebssystem nachinstallieren. Unter Linux geht das über die Paketmanager oft am einfachsten.
Für openSUSE könnt ihr hierfür den Paketmanager YAST verwenden. Der Befehl dazu lautet wie folgt:
yast -i php5-soap
Der Vorteil bei der Installation über den Paketmanager: Die Bibliothek wird auch gleich in die bestehende Konfiguration eingetragen. Somit könnt ihr direkt nach der Ausführung des Befehls loslegen. Solltet ihr noch nie mit Webservices gearbeitet haben, dann findet ihr in der PHP Doku die wichtigsten Funktionen von SOAP in PHP.
Jetzt viel Spaß oder auch viel Ärger mit SOAP
Ordnerstruktur eines SVN-Repositories richtig aufsetzen
In meinem letzten Artikel Subversion mit WebDAV auf einem Ubuntu Server installieren habe ich euch ja gezeigt, wie man den Server für die Subversion Repositories aufsetzt. Nun geht es aber darum, wie man die Ordnerstruktur eines Projekts gestalten sollte. Wenn man hier von Anfang an auf ein paar Grundlegende Best-Practices achtet, dann erleichtert es einem später enorm die Arbeit mit dem Repository.
Die Grundlegenge Ordnerstruktur
Es gibt keine fest vorgegebene Struktur für ein Repository. Es hat sich aber eine Struktur herausgebildet, die von den meisten Projekten, die Subversion einsetzen benutzt wird. Diese wird auch in der SVN-Referenz (deutsche Übersetzung) beschrieben. Dazu werden im Hauptverzeichnis folgende drei Ordner erstellt:









