Strato M@il&Blog: Kostengünstiges Webhosting für einen eigenen Blog
Mein Blog läuft auf einem V-Server von Strato und ich bin mit diesem Setup sehr zufrieden. Ein Arbeitskollege von mir hatte mich vor ein paar Monaten mal gefragt, ob ich einen guten Webhosting Anbieter kenne, der speziell für Blogger ein Angebot hat.
Da WordPress PHP und eine MySQL-Datenbank voraussetzt, kommen leider bei vielen Hostern nur teure Tarife in Frage. Die haben dann meistens mehr Domains als man für den Blog benötigt und auch meist zu viel von allem anderen. Als Alternative konnte ich ihm nur WordPress.com nennen. Da bekommt man ja bekanntermaßen einen kostenlosen Blog, aber man kann nicht seine eigene Domain verwenden. Es sei denn man nutzt eine Frame-Weiterleitung, aber wieso dass keine gute Idee ist, habe ich ja schon in meinen Artikel “Die Grenzen der Frame-Weiterleitung sprengen” beschrieben.
Gestern bin ich dann auf das besagte Angebot von Strato gestoßen. Das Paket nennt sich M@il&Blog und enthält alles, was man für WordPress Installationen benötigt. Bei einem Preis von 1,50€ pro Monat kann man auch nicht meckern. Normale Webhosting Angebote mit PHP und MySQL kosten oft 4€ oder sogar mehr. Wem die 100MB nicht reichen bekommt im XL Paket 500MB und darf darauf 5 Blog veröffentlichen, wozu die bis zuu 10 Subdomains genutzt werden können.
Ich habe das Paket selbst noch nicht getestet und der Beitrag soll auch nicht als Werbung verstanden werden. Aber wer schon immer einmal selbst mit dem Gedanken gespielt hat einen eigenen Blog zu erstellen und wen die Einschränkungen von WordPress.com davon abgeschreckt haben, dem empfehle ich, sich das Angebot mal genauer anzusehen. Und fast hätte ich es vergessen: Die ersten drei Monate gibt es das alles für 0€, aber das kennt man ja auch so von Strato.
Falls jemand von euch das Paket bereits gebucht hat, würde mich sehr interessieren, wie zufrieden ihr damit seid. Wie einfach klappt die Installation von WordPress. Gibt es eine Verwlatungskonsole und ist z.B. phpMyAdmin vorinstalliert? Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen.
WP-Permalauts, das Must-Have Plugin für deutsche Blogs
Ich werde hier nach und nach einige Plugins vorstellen, die ich selbst einsetze und die meiner Meinung nach einen Download in jedem Fall Wert sind. Den Anfang mache ich mit einem sehr kleinen Plugin, dass im Hintergrund seine Arbeit sehr effizient verrichtet.
Die meisten meiner deutschsprachigen Leser werden wohl einen Blog in deutscher Sprache verfassen. Jeder, der das tut wird bemerkt haben, dass ein Titel mit Umlauten einen Permalink ohne korrekte Umformung der selbigen erzeugt. Der Titel dieses Blog Artikel wäre in der Standardkonfiguration also “wp-permalauts-das-must-have-plugin-fur-deutsche-blogs”. Hierbei wir also das “ü” kurzerhand zu einem “u”. Da dies gerade in Bezug auf die Suchmaschinen-Optimierung negativ ist, empfehle ich wp-parmalauts.
Beste Vorgehensweise beim Erstellen von WordPress Plugins
Nachdem ich jetzt bereits drei WordPress Plugins geschrieben habe und selbst auch viele andere Plugins einsetze, sind mir einige Dinge aufgefallen, die beim Erstellen eines Plugins beachtet werden sollten. Durch die recht umfangreiche Plugin API von WordPress ist das Erstellen an sich kein großer Aufwand, aber vielen Plugins fehlt leider die nötige Qualität. Daher sollte sich jeder, der sich mit der Erstellung eines Plugins beschäftigt, an ein paar Dinge halten.
Etwas Neues erschaffen
Das Schwierigste ist vermutlich eine Idee für ein gutes Plugin zu finden. Die drei bisherigen Plugins, die ich geschrieben habe, enstanden aus einer konkreten Not heraus. Eine bestimmte Funktion fehlte in den Grundfunktionen von WordPress und es war kein Plugin in Sicht, das diese Funktion nachliefern konnte.
Kau-Boy’s Comment Notification Plugin
Diese Plugin ermöglicht es den Blog Administratoren oder Autoren die Benachrichtigung zu neu eintreffenden Kommentaren zu verwalten. Da WordPress nur die Option biete bei jedem Kommentar eine E-Mail zu verschicken, kann das Postfach der Administrators sehr schnell eine Menge E-Mails pro Tag erhalten. Außerdem kann nur der Blog Administrator über neue Kommentare benachrichtigt werden.
Wenn du dieses Plugin einsetzt, kannst due einen speziellen RSS Feed abonnieren, der alle Kommentare enthält, auch solche, die moderiert werden müssen. Jeder Feed-Eintrag enthält zusätzlich die Links, um einen Kommentar zu löschen, freizugeben oder als Spam zu markieren. Als Spam markierte Kommentare werden nicht mehr im Feed angezeigt.
WordPress auf einem Server mit Plesk installieren
Mein Blog läuft auf einem virtuellen Root Server, der Plesk zur Administration verwendet. Im Zusammenhang mit der Installation hatte ich einige Probleme bezüglich der Zugriffsrechte. Auf der Website von WordPress gibt es zwar eine sehr ausführliche Anleitung zum Ändern der Zugriffrechte, aber sie beantwortet nicht alle Fragen, die man beim Einrichten auf einem System mit Plesk hat.
Zuerst müsst Ihr entscheiden, wo der Blog installiert werden soll. Entweder direkt auf einer eurer Domains oder auf einer Subdomain. Diese müsst ihr eventuell zuerst über Plesk erzeugen und dort die PHP-Unterstützung aktivieren.
Kau-Boy’s Backend Localization Plugin
Dieses Plugin ermöglicht es, den Blog in einer anderen Sprache zu betreiben, als im Backend. Ihr könnt also z.B. den Blog in deutsch den Benutzern präsentieren und gleichzeitig Englisch innerhalb des Loginbereichs verwenden.
Es sind alle Sprachen auswählbar, die in WordPress installiert wurden. Fals also eine Sprache fehlt, kann diese auf der Website von WordPress runtergeladen werden und in das entprechende Verzeichnis installiert werden. Der Download-Link und das eigene Verzeichnis für die Sprachdateien werden in der Administrationsoberfläche des Plugins angezeigt.
Kau-Boy’s AutoCompleter Plugin
Dieses Plugin verwendet den Ajax.Autocompleter von script.aculo.us bzw. die jQuery Autocomplete Funktoin um Beiträge zu finden, die den Suchbegriff im Titel oder Inhaltstext enthalten.
Der eingegebene Text kann in den Titel der Beiträge und/oder im Inhalt gesucht werden. Es kann zusätzlich die Formatierung der Ergebnisse über eine eigene CSS Datei an den Blog angepasst werden. Es kann jeweils der Titel oder zusätzlich ein Teil des Inhalts angegeben werden, wobei hier auch die Länge des auszugebenden Inhaltes eingestellt werden kann.









