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Jun 4

AWStats und Webalizer für Plesk aktivieren

Veröffentlich am Freitag, 4. Jun 2010 in Webserver

Ich nutze auf dem Server, auf dem dieser Blog läuft Plesk. Ich konnte dort bereits vieles aktivieren, aber eine Sache, die einfach nicht funktionieren wollte, war AWStats oder Webalizer. Dabei war es mir eigentlich egal, welchen der beiden Statistiken läuft, ich wollte es einfach nur mal zum Laufen bekommen, selbst wenn es nur allgemeine Daten zum Traffic und den Benutzern beinhaltet.

Statistiken in Plesk aktivieren

Das Ganze in Plesk zu aktivieren ist eigentlich kein allzu großes Problem. Unter “Domain -> Hosting -> Setup” kann man das jeweilige Statistik-Toll recht einfach aktivieren:

AWStats oder Webalizer Webstatistiken aktivieren

Aber leider hat man dadurch nur in Plesk festgelegt, welches Tool man nutzen möchte und wie man auf die Daten zugreifen kann. Beide Dienste beziehen ihre Daten aus den Apache-Logfiles. Diese müssen aber erst aufbereitet werden. Ich dachte, dass dies automatisch passiert, sobald man die Einstellungen in Plesk vorgenommen hat. Dem war aber nicht so.

Apache-Logfiles manuell auswerten lassen

Wenn die Daten noch nie ausgewertet wurden enthält man auf der Seite, die eigentlich die Statistiken enthalten sollten, folgenden Hinweis:

This is the placeholder for Webalizer statistics. If you see this page that means that Webalizer has not run yet on your server. Webalizer is typically set to run once every 24 hours. If you do not see a change to this page in the next 24 hours contact your server administrator for assistance.

This page has been automatically generated by Server Administrator.

Dummerweise ist man selbst Administrator und weiß auch jetzt nicht weiter. Man kann die Daten erstmalig auswerten lassen, indem man folgenden Befehl über die Konsole ausführt:

/usr/local/psa/admin/sbin/statistics

Nun werden die Apache-Logfiles ausgewertet und für AWStats und Webalizer aufbereitet. Selbst wenn ihr beide Varianten für verschiedene Domains verwendet habt, werden die Daten mit diesem einen Befehl ausgewertet. Damit ihr diesen Befehl nicht ständig manuell ausführen müsst, solltet ihr einen Cronjob (bzw. Crontab oder “geplante Aufgabe”) erstellen, die das z.B. jede Nacht um Mitternacht ausführt.

Wie man einen Cronjob anlegt könnte ihr auf meinem Artikel mit dem Titel Plesk Cronjob für ein PHP-Skript mit Parametern einrichten nachlesen, wobei ihr hier anstelle der PHP Skripts den oben beschriebenen Befehl einfügt. Da der Apache Benutzer auch normalerweise keinen Zugriff auf die notwendigen Ordner hat, solltet ihr den Cronjob für den ROOT Benutzer einrichten.

Ich hoffe, der Artikel konnte euch weiterhelfen. Ich wünsche euch noch viel Spaß beim Studieren eurer Statistiken. Anmerkungen und Kommentare sind natürlich wie immer gern gesehen.

Apr 19

RewriteRule mit Leerzeichen in der Zieladresse

Veröffentlich am Montag, 19. Apr 2010 in Webentwicklung, Webserver

Auf einer Seite die ich betreue wurde ich vor kurzem vor die Aufgabe gestellt eine RewriteRule in der .htaccess zu definieren, die auf eine PDF zeigt, die ein Leerzeichen im Dateinamen enthält. Das war gar nicht so einfach rauszufinden und selbst im sehr guten Forum von modrewrite.de konnte ich keine geeignete Lösung finden.

In URLs werden Leerzeichen einfach mit der Zeichenkette %20 ersetzt, aber das alleine führt noch nicht zum Erfolg. Da das Prozentzeichen ein spezielles Zeichen in Rewrite Rules darstellt muss es mit einem Backslash escaped werden. Eine funktionierende Rewrite Rule mit einem Leerzeichen könnte also wie folgt aussehen:

RewriteEngine on
RewriteRule ^kurzer-dateiname.pdf$ dateiname\%20mit\%20Leerzeichen\%20.pdf

Wer also den Dateinamen nicht ändern kann um Leerzeichen zu ersetzen (z.B. durch Unterstriche) kann mit dieser Regel trotzdem einen schöneren/kürzeren Dateinamen über die .htaccess anbieten.

Das war es auch schon. Heute gibt es mal nur einen kurzen Artikel, aber viel mehr gibt es auch nicht dazu zu sagen. Außer vielleicht, dass ihr niemals versuchen solltet ein Leerzeichen in der Zieladresse zu verwenden, da sonst die gesamte .htaccess ungültig wird und der Server einen 500 Fehler für jede Seite zurückliefert.

Ich hoffe der Tipp konnte euch weiterhelfe. Kommentare sind wie immer gern gesehen!

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