Farbwähler und Mediendateien im Customizer verwenden

Letzte Woche habe ich euch gezeigt, wie man ein einfaches Textfeld für „Custom CSS“ zum Customizer hinzufügt. Neben den einfachen Formularelementen gibt es aber noch weitere vorgefertigte Elemente, die ihr einfach einbinden könnt. Ich möchte euch am Beispiel eines Farbwählers und einer Funktion zur Auswahl eines Hintergrundbildes diese Möglichkeiten vorstellen.

Einen Farbwähler einbinden

Beginnen wir mit dem Beispiel des Farbwählers. Auch hier müssen wir wieder ein Setting definieren sowie ein Control. Das Setting ist recht einfach und sieht für eine Farbauswahl in etwa wie folgt aus:

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Ein Theme um einen „Custom CSS“ Bereich im Customizer erweitern

In den letzten Artikeln wurden verschiedene Tipps gezeigt, wie man mit Hilfe eines Child-Themes sehr einfach ein Theme anpassen kann. Wenn man selbst ein solches Theme programmiert und sich mit Code auskennt, kann man alle Änderungen direkt in den Dateien vornehmen. Aber manchmal möchte man es den Nutzern eines Themes auch ermöglichen, selbst kleinere Änderungen am Theme vorzunehmen. Früher wurde hierfür eine „Theme-Options“ Seite verwendet, auf der es verschiedene Einstellungen gab.

Bereits mit WordPress 3.4 wurde aber eine modernere Alternative hierzu eingeführt: Der Customizer. Dieser wurde im Laufe der letzten Versionen durch viele neue Standardfunktionen erweitert. In der nächsten WordPress Version 4.5 wird mit dem Site-Logo eine weitere Funktion hinzukommen. Ich möchte euch heute zeigen, wie ihr selbst den Customizer um eigene Funktionen erweitern könnt.

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Ein Theme um eine eigene Sidebar erweitern

Nachdem ich heute letzte Woche gezeigt habe, wie man ein Theme um ein eigenes Menü erweitern kann, möchte ich euch heute zeigen, wie man eine eigene Sidebar definieren kann. Sollte also das Theme das ihr einsetzt keine Sidebar haben, oder vielleicht eine zusätzliche Sidebar im Header oder Footer fehlen, dann könnt ihr hoffentlich nach der Lektüre dieses Artikels selbst eine definieren.

Footer von TwentyFifteen um Sidebar erweitern

Wenn man von einer Sidebar spricht, denkt man oft einen Bereich „an der Seite“. Aber eine Sidebar ist technisch gesehen nur ein Bereich, den man mit Widgets füllen kann. Daher wird er auch oft als Widgetbereich bezeichnet. Auch für diesen Artikel soll und wieder das TwentyFifteen Theme als Beispiel dienen. Dieses hat ja einen sehr statischen Footer. Aber statt ihn wie im Beitrag von letzter Woche um ein eigenes Menü zu erweitern, wollen wir heute einen Widgetbereich definieren. Auch hierzu legen wir wieder ein Child-Theme an.

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Ein eigenes Menü in einem Child-Theme erstellen

Immer mal wieder kommt die Frage auf, die man ein Menü in einem Theme an einer bestimmten Stelle erstellen kann, wenn dort keines vorhanden ist. Daher möchte ich dieses Thema heute mal in einem kleinen Artikel aufgreifen. Es soll auch der Beginn von einigen weiteren Artikeln sein, die sich mit der Theme-Entwicklung beschäftigen.

Der Footer im TwentyFifteen Theme

Das vorherige Standardtheme TwentyFifteen hat mir sehr gefallen und ich habe es auch auf ein paar Seiten eingesetzt. Es soll als Beispiel für den heutigen Beitrag dienen, denn es ist hier nicht direkt möglich, eine Footer-Navigation einzurichten. Der Footer des Themes sieht wie folgt aus:

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Verschwundene Bilder nach dem XML-Import wiederherstellen

Für meine Beiträge, die ich hier jede Woche schreibe muss ich oft auch ein wenig Code schreiben. Das tue ich normalerweise lokale in einer XAMPP-Umgebung. Für den Beitrag, den ich eigentlich für heute geplant habe, wollte ich mir ein wenig aktuellen Content von meinem Blog importieren. Normalerweise würde ich ja hierfür andere Tools verwenden, aber da es schnell gehen sollte, habe ich die Funktion unter „Werkzeuge → Daten exportieren“ verwendet. Was mir hierbei aufgefallen ist, möchte ich euch kurz zeigen und auch einen einfachen Lösungsweg vorstellen.

Beiträge inklusive Medien exportieren

Wenn man die Beiträge über die XML-Export Funktion aus einem Blog exportiert hat und diese anschließend wieder importieren möchte, dann hat man im zweiten Schritt die Möglichkeit, die angehängten Medien ebenfalls zu importieren: Weiterlesen →

IMHO: Automatische Updates bei WordPress deaktivieren oder nutzen?

Heute möchte ich einen Artikel endlich schreiben, den ich schon seit über zwei Jahren als Idee in meinem Blog habe. Ich dachte eigentlich, dass ich ihn nicht mehr veröffentlichen müsse, da das Thema mittlerweile bei jeden angekommen ist, aber das scheint leider nicht so zu sein. Es geht darin um die Auto-Updates, die seit WordPress 3.7 verfügbar sind. In dieser Woche ist das Thema wieder aktueller denn je geworden, denn wie unter anderem das t3n Magazin diese Woche berichtet hat stehen gerade wieder WordPress Seite unter massiven Angriffen.

Auch eine Seite, an der ich vor etwa zweieinhalb Jahren mitgearbeitet habe, wurde wohl von dieser Angriffswelle betroffen und gehackt. Wie genau das passiert ist und was der Angreifer getan hat, analysiere ich gerade noch. Eventuell kann ich euch das in einem zukünftigen Artikel berichten. Was mir allerdings gleich aufgefallen ist: Die Installation lief noch aus der WordPress Version 3.6.1 welche im September 2013 veröffentlicht wurde. Weiterlesen →

Eine WordPress-Installation auf HTTPS umstellen

Am Donnerstag gab es beim WP Meetup Berlin gleich ein spannendes Doppelthema. Zuerst hat Hans-Helge Bürger sehr ausführlich erklärt, was es mit dem neuen Protokoll HTTP/2 auf sich hat und wie dieses dazu beitragen kann, das Web insgesamt schneller zu machen.

Eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz von HTTP/2 ist die Verwendung von SSL/TLS, denn nur Websites die das hiermit verschlüsselte HTTPS-Protokoll verwenden, kommen in den Genuss des neuen Standards. Daher habe ich im Anschluss erklärt, wie man mit Let’s Encrypt ein kostenloses Zertifikat bekommen kann. Dies hatte ich ja auch an Tag 5 meines Adventskalenders erklärt.

Es kamen natürlich auch wieder die obligatorischen Einwände, wieso man das denn nun nutzen solle. Ein Grund, der wohl viele überzeugt hat ist der kleine Bonus, den Google verschlüsselten Seiten bei seiner Suche gibt. Wie unter anderem das t3n Magazin vorgestern berichtete sollen in Zukunft sogar alle Websites in Chrome mit einem warnenden Symbol gekennzeichnet werden, die kein HTTPS verwenden. Spätestens dann ist es also an der Zeit, die eigene Seite nur noch verschlüsselt anzubieten. Was ihr hierzu bei WordPress tun müsst, will ich euch nachfolgend kurz erklären.

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Fehler beim Senden in Contact Form 7 debuggen

Schaut diesen Blogbeitrag als Video: Dieser Beitrag wird sehr viel gelesen. Das Thema ist aber nur als Text nicht unbedingt verständlich. Daher habe ich dazu auch ein Video aufgenommen, dass ihr am Ende des Beitrags findet oder aber direkt bei YouTube.

Hinweis: Dieser Blogbeitrag wurde erstmals am 24. Januar 2016 veröffentlicht. Ich habe am 29. Dezember 2024 einige Dinge im Text ergänzt und neue Screenshots erstellt. Die Lösung aus diesem Beitrag funktioniert auch mit der aktuellen Version von Contact Form 7 noch.

Diese Woche wurde mir ein Fehler auf einer Website berichtet, der mit dem sehr beliebten Kontaktformular-Plugin Contact Form 7 zusammenhängt. Ich möchte euch in diesem Beitrag kurz läutern, was genau der Fehler war (damit ihr ihn nicht auch macht) und wie man Fehler mit dem Plugin besser debuggen kann.

Den Fehler finden

Meistens erhält man ja immer nur eine Meldung, wie etwa „Ich kann keine Formulare abschicken“. Also muss man erst einmal selbst nachforschen, was genau wo nicht funktioniert. Die Fehlersuche war nicht gerade einfach, da das Plugin in einem Fehlerfall keine großartigen Informationen liefert, was schiefgelaufen ist. Alles, was man bekommt, ist diese Meldung:

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Bilder mit Less oder Compass als Data-URL einbinden

Im Adventkalender ging es am 10. Tag um das Thema „Eigene Social Sharing Buttons ohne Plugin umsetzen„. Darin habe ich unter anderem erwähnt, wie man die Bilder per Data-URL einbinden kann, damit der Browser keine zusätzlichen Requests durchführen muss. Heute möchte ich das Thema nochmals aufgreifen und euch zeigen, wie ihr mit Hilfe von Less oder Compass das Ganze noch viel schneller erreichen könnt.

Der manuelle Weg

Schauen wir noch einmal auf den Weg, den ich im vorherigen Artikel beschrieben habe. Dort wurde empfohlen, den Quellcode der SVG-Datei in einen Online-Dienst zu kopieren (für Bilder in einem Pixelgrafik-Format gibt es ebenfalls passende Dienste). Aber das Verfahren ist doch recht aufwändig. Bei jeder Änderung des Bildes muss man diesen Vorgang wiederholen. Nutzt man sehr viele Bilder, kann das schon mal viel Zeit kosten. Daher zeige ich euch nun, wie man es automatisieren kann.

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Eine WordPress Multisite mit dem WP-CLI installieren

Mein Adventskalender, für den ich viel Zuspruch bekommen habe, hat unter anderem Torsten Landsiedel dazu bewogen das #projekt52 zu starten:

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Eigentlich wollte ich ja nach dem Adventskalender erst einmal wieder etwas kürzertreten, habe mich dann aber doch überreden lassen. Immerhin muss ich ja nur ein Siebtel der Beiträge schreiben, die ich noch im Dezember geschrieben habe 🙂 Dies ist also mein erster Beitrag.

Eine Multisite installieren – der normale Weg

Zur Installation einer Multisite gibt es eine recht gute Erklärung im CODEX von WordPress, hier fehlt allerdings eine deutsche Übersetzung. Eine gute deutsche Anleitung findet man beispielsweise bei MarketPress inklusive aller notwendigen Schritte. Man muss bei diesem manuellen Setup sowohl Änderungen an Dateien im Dateisystem vornehmen, als auch im Dashboard der bestehenden Installation. Ich möchte euch aber zeigen, wie man sehr schnell mit dem WP-CLI eine Multisite installieren kann.

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