Wie ich Neues rund um WordPress dazulerne

In meinem ersten Beitrag hatte ich euch ja gebeten, mir eure Themenwünsche mitzuteilen. Bego hatte mich daraufhin gefragt, woher ich denn meine Informationen bekomme, um mich weiterzubilden. im Vorletzten Beitrag des diesjährigen Adventskalenders, möchte ich noch einmal das Thema aufgreifen.

Andere Blogs lesen/abonnieren

Noch vor zwei Jahren war ich ein regelrechter RSS-Feed-Junkie. Ich habe täglich Dutzende bis hunderte Feed Items gescannt und mir einige Artikel davon auch wirklich durchgelesen. Viele andere habe ich mit in Pocket gespeichert. Mit der Zeit haben sich dort über 1100 Items (die genau Zahl kann ich nicht mehr sehen) in einer “Liste an Beiträgen, die ich vermutlich niemals lesen werde” angesammelt 😉 Aber gut, dass ich sie mir mal gespeichert habe, sollte mir mal langweilig werden 🙂

Daher bin ich dazu übergegangen, nur noch sehr gezielt Blogartikel zu lesen. Die Frage ist aber, wie ich von diesen erfahre, wenn ich keine Feeds mehr lesen. Ich habe für mich Twitter und Google+ als gute Filter entdeckt. Denn was gut ist, wird dort von einigen Leuten geteilt. Daher muss ich einfach nur nachsehen, was andere Leute aus der Community denen ich folge geteilt haben 🙂 Aber ich lese auch bei manchen Blogs gezielt.

Gerade in der Vorweihnachtszeit haben die Blogs KrautPress und Webschale ebenfalls einen Adventskalender gestartet. Dort konnte ich also täglich etwas Neues lernen. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich aufgrund der eigenen Arbeit an meinem Adventskalender noch einige Beiträge nachholen muss. Hier mal ein Auszug von Artikel, die ich sehr interessant fand:

KrautPress

Webschale

Daneben lese ich aber natürlich auch noch andere Blogs. Nur eine Liste davon zu erstellen ist verdammt schwer, da es einfach so viele sind 🙂

Podcasts hören

Das Lesen von Artikeln kann manchmal der optimale Weg sein. Zumindest wenn die Artikel kurz sind, denn dann kann man das mal eben nebenbei machen, während man beispielsweise auf den nächsten Bus wartet, weil man gerade wieder einen verpasst hat 😉

Meistens setzt das aber voraus, dass man vor einen Rechner sitzt oder ein Smartphone in der Hand hat. Aber auch wenn das nicht möglich oder unbequem ist, kann man sich weiterbilden. Hierzu sind Podcast sehr gut geeignet. Sehr regelmäßig höre ich das PressWerk und das WP Sofa, die ich euch ja schon im April näher vorgestellt hatte. Einen Podcast kann man super nebenbei hören, sofern die Tätigkeit nicht besonders viel Aufmerksamkeit erfordert, wie zum Beispiel beim Abwaschen, Aufräumen oder auch bei einer entspannenden Laufrunde, bei der ich super abschalten kann.

Lernen aus Problemen

Die beste WordPress Praxis lernt man wo? Genau, in der Praxis 🙂 Fast jede Woche stehe ich vor Herausforderungen in Projekten, die ich so zuvor noch nicht hatte. Bei der Recherche zur Lösung lernt man oft am meisten. Und da man die Dinge dann auch direkt umsetzen kann/muss, prägen sie sich noch besser ein. Da ich auch alles in Git versioniere, kann ich so mit der Zeit auf viele alte Problemlösungen zurückgreifen.

Die Lösungswege finde ich entweder auf anderen Blogs, bei Plattformen wie stackoverflow.com und wordpress.stackexchange.com aber häufig auch direkt im Code. Da freue ich mich dann natürlich über gute Kommentare oder aussagekräftige Namen für Variablen und Funktionen.

Beim Bloggen

Wenn man sich das Ziel setzt, an 52 Kalenderwochen einen tollen Beitrag zu veröffentlichen oder im Dezember sogar jeden Tag, dann gehen einem sehr schnell die Themen aus. Denn man hat gefühlt alles schon hunderte Male erzählt.

Ich nutze also bei der Themenfindung oft die Gelegenheit und blogge über Dinge, von denen ich bisher nur passives Wissen habe. So, jetzt ist es raus, ich habe manchmal vorher absolut keine Ahnung, wie etwas funktioniert 🙂 Aber ist das unbedingt schlimm? Ich finde nicht. Gerade, wenn man sich ein Thema selbst erarbeitet, dann lernt man es oft noch tiefer, als wenn man nur darüber liest oder einem Tutorial folgt. Und wenn man dann das gelernte auch noch in Worte fassen muss, um es den eigenen Lesern zu erklären, dann sollte man sich wirklich intensiv damit beschäftigen. Der positive Nebeneffekt ist auch, dass man bei der eigenen Recherche eventuell ganz andere Dinge entdeckt, die in den anderen Beiträgen dazu noch nicht beleuchtet wurden. Und sollte man doch mal etwas falsch verstanden oder etwa wichtiges vergessen haben, dann helfen einem die Leser hoffentlich mit nützlichen Kommentaren weiter.

Fazit

Das sind also einiger meiner Wege, wie ich Neues dazulerne und mich auf dem Laufenden halte. Hans-Helge hatte in seinem Adventskalender ebenfalls schon geschildert, wie es bei ihm aussieht. In vielen Punkten sehr ähnlich wie bei mir.

Aber welche Tipps habt ihr oder welche guten Blogs und Podcasts sollte ich mir vielleicht unbedingt mal ansehen? Über Kommentare freue ich mich wie immer sehr. Gerade in der Vorweihnachtszeit 🙂

Code-Snippets auf meinem Blog zur Verbesserung von Kommentaren

Morgen geht es für mich sehr früh in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub. Daher musste ich mir für heute Abend noch ein Thema raussuchen, damit ihr nicht auf euren Adventskalenderartikel verzichten müsst. Aber woher bekommt man als Entwickler mal eben schnell ein schönes und kurzes Thema her? Richtig, aus dem eigenen Code. Und so möchte ich euch heute drei kleine Code-Snippets präsentieren, mit denen ich die Kommentare hier im Blog verbessere.

Shortcodes im Kommentar erlauben

Mein Blog ist ja sehr codelastig. Nicht selten kommt es also vor, dass auch in einem Kommentar Quellcode verwendet wird. Damit dieser ebenso hübsch aussieht wie hier im Beitrag, habe ich die Shortcodes des Syntaxhighlighter Plugins auch für Kommentar erlaubt. Ermöglicht wird das mit nur einer einzelnen Zeile Code:

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Standardinhalte für ein Theme definieren

Gestern hatte ich euch gezeigt, wie man über den Customizer sehr schnell neue Seiten direkt aus dem Menü heraus erstellen kann. Das hilft ungemein beim Aufsetzen einer neuen Seite, da man nicht ständig zwischen verschiedenen Ansichten hin und her wechseln muss. Noch schneller geht es mit einem weitern neuen Feature von WordPress 4.7, dem “Starter Content” für Themes.

Inhalt direkt im Theme definieren

Aus eigener Erfahrung oder von Kundenprojekten kennt man bestimmt das Problem, dass ein Theme auf einer Demo-Seite super toll aussieht, man aber lange braucht, um diesen Stand nachzubauen. Wenn man Glück hat, liegt dem Theme eine XML-Datei mit dem Demoinhalt bei. Manche (aufgeblähten) Themes haben sogar eine extra Import-Funktion für Demo-Inhalte, da nämlich Theme Einstellungen, Menüs, Widgets und ähnliches nicht in einer normalen XML-Datei aus dem WordPress Exporter stecken.

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Neue Seiten direkt aus dem Menü heraus im Customizer erstellen

Eigentlich hatte ich mit für heute schon ein Thema zurecht gelegt. Aber dann ist mir bewusst geworden, dass ich vielleicht erst einmal noch eine kleine Vorstufe dazu erklären sollte. Wer das Release-Video zu WordPress 4.7 gesehen hat, wird das Feature wohl schon gesehen haben. Aber da ich weiß, dass einige das Video nicht schauen, erzähle ich ja vielleicht manchen von euch auch noch etwas Neues 🙂

Menü mit Seiten füllen bis WordPress 4.6

Wer kennt das nicht? Man erstelle eine frische neue Seite und ist gerade dabei die wichtigsten Seiten wie “News”, “Über uns”, “Kontakt” und ähnliches ins Hauptmenü einzufügen, dann stellt man aber fest, dass eine Seite fehlt. Man speichert das Menü also zwischen, erstellt eine leere Seite, veröffentlicht diese, geht zurück in die Menüverwaltung und wählt diese aus. Nur um dann festzustellen, dass noch eine fehlt 🙁

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Eigene Sammel-Aktion mit WordPress 4.7 definieren

Ich wollte eigentlich schon vorgestern einen Beitrag über die Sammel-Aktionen (“Bulk Edit Actions”) schreiben. Aber jede Idee, die ich hatte, war schon im Core umgesetzt. Aber mit meinem Beitrag von gestern ist mir dann doch eine Idee gekommen 🙂

Mehrere Medien einem Schlagwort zuordnen

Gestern habe ich euch ja gezeigt, wie ihr einen einfachen Pressespiegel erstellen könnt. Dabei musstet ihr alle PDF-Dateien einzeln zur Kategorie hinzufügen. Das ist natürlich bei vielen Dateien sehr mühsam. Leider gibt es auch keine “Massenbearbeitung” wie bei Beiträgen. Das Einzige, was ihr mit mehreren Dateien machen könnt, ist diese unwiderruflich zu löschen:

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