WordPress Backup zu Dropbox, Amazon S3, Rackspace und SugarSync in BackWPup aktivieren

Ich bin schon lange überzeugter Nutzer des Backup-Plugins BackWPup von Daniel Hüsken. Dieser hat das Projekt mittlerweile zu den Profis von Inpsyde mitgenommen und eine recht umfangreiche Pro-Version entwickelt. Mir hat bisher ja eigentlich die kostenlose Version für meinen kleinen Blog ausgereicht. Seit ich meinen Blog aber auf einen neuen Server umgezogen habe, fehlte mir eine sehr wichtige Funktion im Plugin: Die Sicherung zu Cloud-Speicherdiensten wie Dropbox, Amazon S3, Rackspace und SugarSync.

Ablagemöglichkeiten vor der Reparatur

Mein neuer Hoster hat schon einen sehr guten Backup-Mechanismus und eigentlich wäre es kein Problem, die Daten direkt auf meinem Webserver abzulegen. Aber ich fühle mich doch etwas sicherer, wenn das Backup nicht auf dem System nur eines Unternehmens liegt. Denn wenn es auf allen Systemen zu einem Datenverlust kommt, dann ist eben auch mein Backup weg. Folgende Möglichkeiten standen mir nach der Installation des Plugins zur Auswahl:

Possible job destinations before installing the missing librarby

Bisher hatte ich meine Backups immer in einen extra dafür angelegten SugarSync Account gespeichert. Aber diese Möglichkeit hatte ich auf einmal nicht mehr. Zuerst hatte ich den Verdacht, dass es an der Multisite-Installation oder der kostenlosen Version lag, aber das war es wohl nicht, denn in einer lokalen Installation hatte ich alle Optionen.

Die Lösung: Es fehlte die PHP-Bibliothek CURL

Die Lösung habe ich dann eher durch Zufall gefunden. Für ein anderes Skript benötigte ich die Client URL Librabry und habe diese mit folgendem Befehl einfach installiert:

apt-get install php5-curl

Anschließend musste aber natürlich noch der Apache Server neu gestartet werden, damit die neue Funktion auch aktiviert wurde. Tage danach bin ich mal wieder in die Einstellungen von BackWPup gegangen und hatte auf einmal meine heiß ersehnten Ablagemöglichkeiten. Nach der Installation von CURL stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

Possible job destinations after the installing of php5-curl

Alles wieder OK!

Für mein Blog wird jetzt also wieder jeden Abend ein SQL-Backup auf den SugarSync Account durchgeführt und einmal pro Woche ein Backup der wichtigsten Dateien, damit auch kein Kommentar von euch verloren geht. Über selbige würde ich mich wie immer sehr freuen und hoffen, dass der Tipp auch euch weiterhelfen konnte ;)

Melde dich noch heute für das WP Camp 2013 an!

wpcamp-2013-banner-125x125

Auch in diesem Jahr findet das WP Camp wieder in Berlin an der Beuth Hochschule statt. Als Datum haben wir dieses Jahr den 9. November ausgesucht. Wie auch im letzten Jahr bin ich wieder Teil des Organisationsteams und freue mich, viele von euch wieder dort zu treffen.

Vor nicht einmal einer Woche haben wir offiziell die Registrierung gestartet. Mittlerweile sind schon über ein Drittel der Plätze weg. Ihr solltet also nicht zu lange warten, euch für das WP Camp anzumelden.

wpcamp-restplaetze-164Restplätze: Stand vom 12.06.2013 00:00 Uhr

Die Anmeldung ist wie auch im letzten Jahr sehr einfach. Auf der Registrierungsseite zum WP Camp 2013 habt ihr die Möglichkeit, euch als neuer Teilnehmer anzumelden. Dazu bezahlt ihr einfach die Teilnahmegebühr (auch in diesem Jahr wird der gesamte Überschuss gespendet). Anschließend könnt ihr einen Account erstellen und euch auf der Seite anmelden.

Wenn ihr schon im letzten Jahr dabei gewesen seid, ist es sogar noch einfacher. Dann meldet ihr euch einfach an eurem Profil an, und findet dort den Button zum Bezahlen.

Also wartet nicht zu lange und meldet euch bald an, damit ihr auch mit Sicherheit einen der begehrten Plätze bekommt. Wir werden auch bald damit starten, die Sessionvorschläge einzusammeln. Wenn ihr euch registriert habt, könnt ihr auch sehr gerne ein passendes Thema vorschlagen. Wir freuen uns schon jetzt auf eure Ideen!

CSS3 Animationen mit SASS Mixins einfach umsetzen

Vor ein paar Wochen zum ersten Mal CSS3 Animationen eingesetzt. Dabei kamen dann wieder die obligatorischen Vendor-Prefixes ins Spiel. So etwas ist aber für einen Webentwickler wie mich nicht gerade zufriedenstellend und normalerweise nimmt einem SASS die Sache ja ab. Leider habe ich für CSS Animations keine Standard-Mixin in SASS bzw. Compass gefunden. Auch bei Github gab es keine allgemeinen Lösungen. Dort wurden meist nur für ganz spezifische Animationen Mixins angeboten.

Mixins für Animationen

Da eine Animation viele Eigenschaften kennt, habe ich mit selbst drei kleines Mixins geschrieben, die für so gut wie alle Anwendungsfälle ausreichen sollten. Man muss zwar jede Eigenschaft einzeln definieren, hat damit aber volle Freiheit bei der Gestaltung der Animation und muss nicht auf fest definierte Mixins für bestimmt Animationen zurückgreifen. Die Mixins sind wie folgt definiert:

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Mobile First Design mit SASS für alte Internet Explorer umsetzen

Wie ich euch ja schon in meinem letzten Artikel erzählt habe, setze ich seit einiger Zeit SASS bzw. Compass ein. Für das Redesign einer Website habe ich mich für den Mobile Fist Ansatz entschieden. Für diejenigen von euch, die damit nichts anfangen können: Bei Mobile First entwickelt man ein Design zuerst für kleine Bildschirmauflösungen, also z.B. Smartphones, und entwickelt dieses dann Schrittweise bis zur Desktop-Version weiter.

Das Problem dieses Ansatzes mit älteren Internet Explorern

Für die technische Umsetzung verwendet man immer CSS Media Queries. Man definiert bei Mobile First dann zuerst die Eigenschaften für mobile Endgeräte und anschließend über weitere Anweisungen in einem Media Query die Anweisungen für die größeren Auflösungen. In SASS könnte es vereinfacht wie folgt aussehen:

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SASS oder Compass-Dateien in eclipse automatisch beim Speichern kompilieren

Ich arbeite seit einigen Wochen mit Compass und bin bisher begeistert. Eine Sache die mich anfangs aber gestört hat war die Notwendigkeit die Dateien immer kompilieren zu müssen. Meine erste Idee war es, die Dateien von einem PHP-Skript direkt auf dem Server kompilieren zu lassen. Dazu habe ich dann sogar mit PHPSass einen passenden Kompiler gefunden. Aber irgendwie war ich dann von der Idee doch nicht so begeistert.

Kompilieren über einen Watch-Prozess

Wer SASS bzw. Compass kennt, der wird sich jetzt wohl fragen, wieso ich nicht einfach einen Watch-Prozess starte, der ja genau dafür da ist. Gestartet wird er innerhalb des Projekts wie folgt:

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