Keine Ads mehr auf diesem Blog

Ab heute gibt es auf diesem Blog keine Ada mehr. Ich habe fast seit dem Start durchgehend AdSense eingebunden. Zusätzlich hatte ich auch mit anderen Arten von Finanzierung experimentiert. Bis heute hatte ich zwei Banner zum Affiliateprogramm meines Hoster auf der Seite (natürlich klar als solche erkennbar).

Warum ich Ads auf meinen Blog hatte

Der Betrieb eines selbst gehosteten Blogs ist nicht kostenlos. Die Kosten für Hostings und Domains sind im Laufe der Zeit gestiegen, da auch die Anforderungen an die Performance immer höher wurden, denn auf diesem einen Server laufen mehrere Websites. Um diese Kosten ein wenig zu decken, habe ich Werbung platziert. In dem ersten Jahren haben sie vermutlich nur etwa. 15% der Gesamtkosten getragen.

Wieso ich alle Ads entfernt habe

Im gestrigen Beitrag habe ich meinen Unmut bezüglich Affiliatelinks in Supportforen und Gruppen niedergeschrieben. Ich kann das wirklich nicht leiden. Ebensowenig wie Websites, die vollgestopft sind mit Werbung. Vor allem mitten im Inhalt. Daher hatte ich die Werbung auch an Stellen platziert, an denen sie nicht so sehr stören.

Mit Werbung kommt aber auch ein ordentlicher Overhead daher. Ich habe die Website mal vor dem Entfernen der Werbung getestet und sie hatte etwa 70 Requests von 19 verschiedenen Domains und eine Größe von ca. 1MB. Nach dem Entfernen waren es nur noch 30 Requests von 9 Domains und ca. 640KB.

Aber nicht nur die Größe war ein Grund für mich, aus dem ich schon länger vor hatte, die Werbung zu entfernen. Auch der Datenschutz und die Sicherheit waren mir wichtig, denn über Werbung können Nutzer angegriffen werden.

Wie ich meine Blog finanziere

Letztes Jahr war ich zum ersten Mal in der Lage, die Kosten für meine Website zu decken. Zum einen durch Google AdSense (43%) und zum andern durch die VG Wort (57%), die Verwertungsgesellschaft für Autoren. Da nun ein Teil dieses Finanzierung gefällt, muss ich mir einen anderen Weg suchen. Ich hoste aber seit einiger Zeit auch die Websites von Freunden, wodurch ich mir nun dir Kosten ein wenig teilen kann.

Wie finanziert ihre eure Website?

Mich würde sehr interessieren, wie ihr die Kosten für euren persönlichen Blog oder eure Website finanziert. Habt ihr auch Werbung auf der Seite? Oder nehmt ihr N Affiliateprogrammen teil? Vielleicht nutzt ihr ja auch eine Art von Crowdfunding. Für mich wird es erst einmal nur VG Wort und mein Wunschzettel sein.

Veröffentlicht von

Bernhard ist fest angestellter Webentwickler, entwickelt in seiner Freizeit Plugin, schreibt in seinem Blog über WordPress und andere Themen, treibt sich gerne bei den WP Meetups in Berlin und Potsdam herum und läuft nach Feierabend den ein oder anderen Halbmarathon.

7 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Mal ehrlich, ich finde dieses Argument mit den Serverkosten meist eher fadenscheinig. Ich kann mir nicht vorstellen dass es für diesen Blog kein shared Server für max. 10€ im Monat macht.
    Wenn man nicht gerade von Hartz 4 leben muss, ist das jetzt nicht so die Rieseninvestition, zumal der durchschnittliche Webentwickler meist mehrere Projekte auf einem Server laufen hat.
    Die wesentlich größere Investition ist doch eher die Zeit, die in den Aufbau der Website gesteckt werden muss und insbesondere in den Content.

    Aber womöglich unterschätze ich deinen Traffic ja auch total …

    • Hallo Andreas,

      natürlich sind die Kosten für den Server verglichen mit dem Zeitaufwand eher zu vernachlässigen. Aber da ich keine direkten oder indirekten Einnahmen generiere, sind die mehreren Hundert Euro pro Jahr für alles zusammen schon etwas, das ich gerne gegenfinanzieren möchte. Denn auch wenn ich gerne mein Wissen teile, so ist es doch schade, wenn ich für diesen Dienst auch noch viel Geld ausgeben muss.

    • Das wäre natürlich möglich, aber ich bin ja kein Freelancer, sondern festangestellter Webentwickler. Daher gibt es da nicht wirklich eine Möglichkeit, auf diese Weise die Kosten zu decken.

  2. Ich halte meinen Blog für etwas ausschließlich privates/persönliches, auch wenn ich dort Themen ausführe die mir sonst “auf Arbeit” Geld einbringen könnten. Und ja ich kann es nachvollziehen dass man nach Veröffentlichung eines Artikel der einen zwei Tage lang mit Tests und Rewrites beschäftigt hat sich denkt: “Warum mache ich das gleich wieder?” Meine Antwort ist dann (meist): “Weil es mir Spaß macht, meine Knowledgebase immer größer wird und es evtl. auch jemand anderen hilft.” Ich hatte irgendwann auch Spendenhinweise auf meiner Seite – habe diese aber wieder entfernt weil ich ja nicht für das Geld/Bitcoins der Leser schreibe sondern für mich. Bei dem nächsten Job-Interview wird man ja dann auch schon Mal auf den Blog angesprochen; da sollte man IMHO hinter allem was dort veröffentlicht wurde auch stehen – auch für die Werbung. Ich sehe (dank Adblock und Stylish) keine Werbung/Informationen im Web die mich vom eigentlichen Content ablenken – so sah ich auch nie deine Werbung – aber wusstest du zu jeder Zeit welche Werbung/Bilder/JS den Lesern untergeschoben wurde? Es gab doch auch mal Meldungen dass Werbedienste Schadcode auslieferten. Scary! Wie hast du denn die Einkünfte mit der Webseite versteuert? Wieviel bleibt dann noch übrig?

  3. Ich habe auf einiger meiner Seiten Werbung geschaltet. Vor allem auf den Traffic hungrigen.
    Die erlöse decken aber nicht ansatzweise die Kosten.
    Von daher sehe ich meine Seiten als Hobby an und Finanziere diese aus eigener Tasche.

    Mit freundlichen Grüßen
    Florian

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